Posted on
Februar 25, 2010 by
Wagner
Auch nachdem die Siegesserie des FCB beim Unentschieden gegen Nürnberg beendet ist, sollten die kritischen Stimmen zur Münchener Defensivleistung nicht abreißen. Vor dem letzten Spiel in Europas Königsklasse schon mahnte Torwart Jörg Butt: „Vorne nutzen wir unsere Möglichkeiten, aber hinten lassen wir zu viel zu. Da müssen wir kritisch mit umgehen und besser werden.“ Gerade nach dem Spiel beim Kellerkind aus Nürnberg und im Blick auf das Rückspiel in der Champions League beim AC Florenz müssen diese Worte Berücksichtigung finden. Read the rest of this entry →
Tags: AC FlorenzButtContentoFCBNürnbergRensing
Category
Artikel
Posted on
Februar 07, 2010 by
Wagner
Die Siegesserie in der Bundesliga geht weiter. Durch den 3:1-Auswärtssieg beim amtierenden Meister VfL Wolfsburg hat der FC Bayern nunmehr die letzten acht Liga-Spiele erfolgreich gestalten. Die Tabellenführung ist greifbar nah und auch sonst läuft derzeit vieles zugunsten des deutschen Rekordmeisters. Doch nun stehen die Wochen bevor, die über eine erfolgreiche Saison mit oder ohne Titeln entscheiden.
Franck Ribery kommt immer besser in Fahrt. Der Franzose spielte am Samstag gegen Wolfsburg eine Halbzeit lang und wird von Louis van Gaal weiterhin behutsam in die Mannschaft integriert. Das dabei einer der Leistungsträger aus den letzten Wochen aus der Mannschaft weichen muss ist zwar schade aber auch selbstverständlich. Es ist doch klar, sobald die Kracher in der Champions League und Bundesliga anstehen, wird man auf einen Mann wie Ribery und dessen herausragenden Qualitäten nicht mehr von Anfang an verzichten können.
Und die nächsten Wochen haben es bekanntlich in sich! In der Bundesliga kommt am nächsten Spieltag der BVB, eine Woche drauf steigt in Nürnberg das hochbrisante bayrische Derby und als nächstes gastiert der HSV in der Allianz Arena. Dazu kommen auch noch englische Wochen. Am kommenden Mittwoch wird man, da bin ich mir ziemlich sicher, gegen die SpVgg Greuther Fürth das Halbfinale des DFB-Pokals erreichen. Das Champions League Achtelfinal-Hinspiel gegen den AC Florenz findet eine Woche später statt.
Nur gut also, dass es zurzeit richtig rund läuft beim deutschen Rekordmeister. Auch wenn van Gaal die Leistung im Wolfsburg-Spiel als nicht besonders hochklassig einstufte. Zum ersten Mal seit Wochen konnte eine Mannschaft den FCB unter Druck setzten und sich hochkarätige Chancen herausspielen. Die eigene Chancenverwertung bleibt ausbaufähig. Doch nicht zu unrecht stimmte Karl-Heinz Rummenigge nach dem Spiel der Kritik des Trainers zu. Es sei lediglich eine Warnung vor der Überheblichkeit und auch ich finde es angebracht diese nach einem Sieg, statt nach einer Niederlage zu äußern. Da hat van Gaal wieder mal starke psychologische Qualitäten bewiesen.
Ich freue mich ungemein auf die nächsten Wochen. Zum einen, weil es zurzeit eine Augenweide ist, Schweinsteiger, Robben, Müller und Co. bei der Arbeit zuzuschauen und zum anderen, weil man in den nächsten Wochen die Weichen für eine erfolgreiche Saison legen kann.
Tags: Champions LeagueDFB PokalFC BayernMeisterRiberyRobbenWolfsburg
Category
Artikel
Posted on
Januar 25, 2010 by
Wagner
Die Vorfreude auf das Spiel Bremen gegen Bayern war riesig groß. Die ganze Woche hatte ich diesem Spiel hinzugefiebert. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich zweifel daran, dass der FCB einen Big Point beim Nord-Rivalen landen würde. Und das Spiel und vor allem die Spielweise des Rekordmeisters hatte mir recht gegeben.
Es war ein fast perfektes Spiel. Sicherlich hätte man die Begegnung früher entscheiden müssen. Ein paar mehr Tore hätten man den Hanseaten auch ruhig einschenken dürfen, aber auch so hatte das Spiel einen ganz besonderen Reiz. In jeder Sekunde war man wie gefesselt und zuckte bei jeder Aktion mit. Für mich war es vielleicht das spannendste Spiel der Bayern diese Saison und Kantersiege hatten wir ja zuletzt vor der Winterpause genug.
Der Torjubel von Arjen Robben und Louis van Gaal zum 3:2-Siegtreffer wird wohl in ganz Deutschland zu großer Freude geführt haben. Einige werden gelacht haben, weil die Szene einfach lustig anzuschaun war und andere wiederum, weil sie Bayern Trainer oder auch Spieler halt gerne mal am Boden liegen sehen. Die ganze Aktion zeigt mir mal wieder, was für ein sympathischer Mensch Louis van Gaal doch sein kann. Sicherlich wirkt er oft sehr streng und sein Blick manchmal sogar Böse. Doch er ist Profi und seine Art und Weise hat ihn in der Vergangenheit schon oft zum Erfolg geführt und so wird es (hoffentlich) auch diese Saison sein.
Am nächsten Spieltag kommt der 1.FSV Mainz in die Allianz Arena. In der Hinrunde war der Karnevalsverein neben dem HSV der einzige Klub, dem ein Sieg gegen FCB gelang. Sicherlich wird bei einigen Spielern ein Rachegefühl aufkommen. Vielleicht trifft dann ja auch mal wieder Mario Gomez. Ich bin ein großer Fan von Mario Gomez und hoffe, dass van Gaal weiter an ihm festhält. Zugegeben, in den letzten zwei Spielen war Mario öfters unglücklich beim Abschluss, aber die Hauptsache für Stürmer ist doch, dass sie sich Chancen erarbeiten. Früher oder später trifft Gomez auch wieder das Tor, da habe ich keinerlei Zweifel.
Zurzeit hat man als FC Bayern München Fan nur wenige Sorgen. Alle Spieler sind fit, die Stimmung innerhalb des Kaders ist gut und vor allem die Leistungen sind sehr ansehnlich. So kann es doch ruhig weitergehen …
Felix Röber arbeitet in einer Sport-Redaktion und bloggt für Betfair.
Tags: FC BayernGomezRekordmeisterRobbenVan GaalWerder Bremen
Category
Artikel
Posted on
Dezember 30, 2009 by
Wagner
Die Bundesliga freie Zeit ist eine schwierige Phase für Fußball-Fans. Doch in knapp zwei Wochen rollt der Ball wieder. Vorher geht es für den FC Bayern München aber noch ins Trainingslager nach Dubai. Danach folgt ein Testspiel gegen den FC Basel und schon am 15. Januar geht die Rückrunde für den Rekordmeister wieder los, im Heimspiel gegen die TSG Hoffeheim.
Personell hat sich bisher nichts getan beim derzeitigen Tabellen-Dritten, doch dies dürfte sich in den nächsten Wochen noch ändern. Luca Toni scheint mit dem AS Rom einen neuen Verein gefunden zu haben, der ihm die Aussicht auf Spielpraxis bietet. Bankdrücker wie Görlitz, Lell oder auch Rensing haben ein Freigabe und sehnen sich nach einer neuen Aufgabe. Selbst um Miro Klose gab es Spekulationen obwohl man diese nicht für ernst nehmen sollte meiner Meinung nach. Es wäre fatal, nur weil in den letzten Wochen Gomez und Olic groß aufspielten, jetzt nach Toni’s absehbaren Abgang auch noch Klose zu verkaufen.
Der Wechsel von Franck Ribery wird aber auf jeden Fall wenn erst im Sommer stattfinden. Der neue Bayern Präsident Uli Hoeness gab ja schon bekannt Ribery verkaufen zu wollen, sollte dieser nicht vorzeitig verlängern. Da erwartet uns alle ein ganz heißer Transferpoker bei dem sich auch Christian Nerlinger zum ersten Mal beweisen muss.
Doch noch befinden sich die Bayern-Profis im Urlaub und auch sonst ist es sehr ruhig beim Deutschen Rekordmeister. Wie von Uli Hoeness verlangt, macht der FCB zur Zeit kaum Schlagzeilen, bis auf die eine oder andere Luca Toni Meldung. Doch die Ruhe wird nicht lange anhalten, den das WM-Jahr 2010 wird definitiv ein turbulentes Jahr für den FC Bayern.
Das Jahr 2009, in dem Bayern München leider keine Titel feiern konnte, geht allmählich dem Ende hingegen. Hoffen wir auf ein erfolgreiches Jahr 2010, die Chancen stehen nicht schlecht.
Im diesen Sinne wünsche ich einen guten Rutsch.
Felix Röber arbeitet in einer Sport-Redaktion und bloggt für Betfair.
Category
Artikel
Posted on
Dezember 15, 2009 by
Wagner
Endlich sind die Bayern wieder da. Zum Ende der Hinrunde nehmen die Münchener noch mal richtig an Fahrt auf. “Zu spät”, wird der eine oder andere sicherlich denken. Aber wenn man die Tabelle anschaut, ist es ganz sicherlich nicht zu spät. Wird das Spiel am 17. Spieltag auch noch gewonnen, hat man sogar die Chance auf die Herbstmeisterschaft. In der Champions League hat man das Minimal-Ziel K.O. Runde erreicht. Zugegeben, die Chancen auf einen “leichten” Gegner sind nicht sehr groß, aber wer sagt denn, dass der FCB nicht auch Barca oder Man U schlagen kann, wenn alle Spieler fit sind?! Real Madrid oder Chelsea wären sicherlich die Hammerlose, aber auch dann bleibt ein funken Hoffnung. Das DFB-Pokal-Viertelfinale gegen Fürth zu Hause sollte das geringste Problem darstellen.
Das nächste Jahr kann also kommen. Der FC Bayern scheint endlich den Rhythmus gefunden zu haben. Der Trainer, der noch vor ein paar Wochen unter heftigster Kritik stand, wurde nach dem Juventus Spiel von diversen Gazetten hochgejubelt. Der Prozess, wie van Gaal es immer wieder nennt, scheint allmählich bei den Spielern integriert zu werden. Die Flügelflitzer Robben und Ribery können beide die Rückrunden Vorbereitung gesund antreten. Mario Gomez trifft nicht nur wieder, sondern er hat nun auch endlich das Vertrauen vom Trainer und zahlt es mit guten Leistungen zurück. Ivica Olic blüht im Herbst seiner Karriere noch mal richtig auf. Was er schon beim Hamburger SV angedeutet hat, setzt er nun konsequent bei den Bayern um. Er ist ein echter Leistungsträger und eventuell zurzeit der wichtigste Mann auf dem Platz. Als Bayern Fans noch vor ein paar Wochen sehnsüchtig auf die Rückkehr von Robben und Ribery warteten, fragt man sich jetzt: “Wenn nimmt Louis van Gaal aus der Mannschaft, wenn die beiden Weltstars zurück sind?” Ein Luxus-Problem, das es in der Bundesliga so nicht ein zweites Mal gibt.
Es wird eine spannende Rückrunde, da viele Fragen beantwortet werden müssen. Kann der FC Bayern mit Franck Ribery verlängern? Für welches System entscheidet sich Louis van Gaal? Geht die Formkurve von Müller und Badstuber weiter nach oben und wird “Jogi” sie berücksichtigen für den WM-Kader? Was passiert mit Luca Toni? Viele Fragen, auf die es bald Antworten geben wird. Jetzt nur noch die harmlose Hertha aus der Allianz Arena fegen und man kann im Grunde auf eine erfolgreiche Hinrunde zurückblicken. Wer hätte das nach der 0:2-Heimpleite gegen Bordeaux noch gedacht?
Felix Röber arbeitet in einer Sport-Redaktion und bloggt für Betfair.
Category
Artikel
Posted on
November 28, 2009 by
Wagner
Zugegeben, in letzter Zeit war es schwer etwas Positives über den FC Bayern München zu berichten. Mal von den finanziellen Neuigkeiten abgesehen. Ich meine den rein sportlichen Aspekt. Die wichtigen Heimspiele gegen Schalke 04 und Bayer Leverkusen konnten nicht gewonnen werden, obwohl man in beiden die aktivere Mannschaft auf dem Platz hatte. Gegen Haifa konnte man sich zumindest ein “Endspiel” gegen Juventus für den Einzug in die K.O. Runden der Champions League sichern. Aber am wichtigsten, man kann einen kleinen Aufwärtstrend erkennen. Folgt nun der endgültige Befreiungsschlag gegen Hannover?
Das Spiel der Bayern läuft weiterhin nicht rund, dies war auch gegen Haifa am Mittwoch in der Champions League deutlich zu erkennen. Es fehlen die Überraschungsmomente, die Kreativität und die Durchschlagskraft im Angriff. Trotzdem war in diesem Spiel, ebenso wie im Spiel gegen Leverkusen ein kleiner Aufwärtstrend zu erkennen. Noch mangelt es dem deutschen Rekordmeister an Selbstvertrauen. Was eher unverständlich ist, hatte man doch in dem letzten Jahrzent ein Image des “Übermächtigen” FC Bayerns aufgebaut. Mannschaften wie Köln oder Nürnberg haben schon in dieser Saison gezeigt, dass sie auch mit dem Glauben an einen Sieg in die bayrische Landeshauptstadt reisen.
Gegen Leverkusen spielte man in der zweiten Hälfte gut, wenn auch zum Teil unsicher und nicht zielstrebig genug. Ein Sieg hätte man mehr verdient gehabt als die Gäste aus Leverkusen. Gegen Haifa ließ man in der Defensive kaum was zu, was aber auch eher an der Ideenlosigkeit und mangelnder Qualität des Gegners lag. Ein Lichtblick in beiden Spielen war das Auftreten des teuersten Neueinkaufs der Vereinsgeschichte, Mario Gomez. Es scheint als würde der frühere Stuttgarter allmählich im Bayern Trikot auftauen. Wenn er jetzt verletzungsfrei bleibt und Louis van Gaal in weiter von Beginn an ran lässt, wird er sich zwangsläufig etablieren und zu alter Stärke zurückfinden.
Nichtsdestotrotz fehlt im Mittelfeld der Ideengeber. Die Abwesenheit von Franck Ribery und Arjen Robben fällt bei den Bayern weiterhin schwer ins Gewicht. Natürlich ist es erschreckend, dass ein Weltklub wie der FC Bayern so abhängig von zwei Spielern ist, doch man mag sich nur vorstellen, wenn diese beiden Ausnahmekönner über einen längeren Zeitraum kerngesund sind und gemeinsam auf dem Platz stehen. Dann sind sie einfach um zwei Klassen besser und in der Lage jeder Abwehr dieser Welt Probleme zu bereiten.
Der Sieg gegen Haifa war wichtig. Natürlich kommt hinzu, dass Bordeaux uns einen riesen Gefallen mit dem Sieg gegen Juve machte. Nun kann man sich auf ein echtes “Endspiel” freuen. Doch der Befreiungsschlag für Bayern blieb bisher aus. Vielleicht klappt es ja am Sonntag gegen die Hannoveraner. Mit einem klaren Sieg kann man eine gelungene Woche rudum zufrieden abschliessen.
Felix Röber arbeitet in einer Sport-Redaktion und bloggt für Betfair.
Category
Artikel
Posted on
November 09, 2009 by
Wagner
Der FC Bayern München befindet sich zurzeit auf einem Weg ins Ungewisse. Im DFB Pokal sind sie auf Kurs. Im Heimspiel gegen Greuther Fürth haben sie exzellente Chancen das Halbfinale zu erreichen. In der Bundesliga belegen sie den 8. Platz, hier ist durchaus noch Steigerungspotenzial zu erwarten. In der Champions League stehen sie vor dem K.O. Nur zwei Siege in den letzten beiden Spielen und Schützenhilfe von Bordeaux, während deren Heimspiel gegen Juve, könnte den Bayern noch ein Erreichen der zweiten Runde sichern.
Doch was bedeutet die aktuelle Talfahrt des deutschen Rekordmeisters? Diverse Gazetten und TV-Sender haben in den letzten Wochen zum Voting aufgerufen: Ist Louis van Gaal noch der richtige Mann für Bayern? Das Ergebnis war erwartungsgemäß überwiegend negativ für den holländischen Erfolgstrainer. Sogar der Vergleich mit Jürgen Klinsmann ergibt zurzeit eine negative Bilanz für van Gaal. Doch was bringt es den Trainer nach nicht einmal einem halben Jahr in Frage zu stellen?
Es ist schade, dass Trainer des FC Bayern Münchens kaum Zeit haben sich zu etablieren. Der Verein investiert jährlich viel Geld in die Mannschaft und dann wird oft ein kurzfristiger Erfolg erwartet. Das “Projekt” Klinsmann endete noch vor Ablauf der Saison. Doch hat der Verein da wirklich den richtigen Entschluss gefasst? Hätte die Mannschaft nicht auch mit Klinsmann den zweiten Platz sichern können? Zugegeben, der Druck war damals enorm auf die Bayern Verantwortlichen und zurzeit sieht man es auch beim VfB Stuttgart, dass ein Trainer nach einer gewissen Zeit einfach zu sehr unter Druck steht und nicht mehr tragbar ist. Obwohl die Vereinsführung an ihm festhalten will. Beim FCB ist es noch eine Stufe krasser. Die Medienpräsenz und die Fan-Erwartung sind so hoch, wie bei fast keinem anderen Verein in Europa. Läuft es nicht rund bei den Münchnern, befinden sie sich sogleich in einer Krise. Bei keinem anderen Verein wird das Wort “Krise” so leichtfertig in den Raum geworfen wie beim Rekordmeister.
Schon letzte Saison habe ich gehofft dass der Bayern Vorstand dem Medialen Druck standhält und an Klinsmann festhält, obwohl der diversen Diskrepanzen (das Rensing-Drama, fehlende Trainer-Erfahrung, etc.). Nun hoffe ich, dass sie van Gaal zumindest bis zum Saisonende Zeit lassen. Vielmehr hoffe ich natürlich, dass bis dahin die Diskussion um den Niederländer vollends erloschen ist. Es ist an der Zeit das Bayern wieder eine Era á la Hitzfeld erlebt. Und dies kann nur durch Vertrauen entstehen und zwangsläufig natürlich Ergebnissen. Sicherlich wird es schwierig wenn Bayern diese Saison keinen Champions League Platz erreicht, und gegebenenfalls muss ein Verein frühzeitig eingreifen um Schlimmeres zu verhindern.
Nun wurde bekannt das van Gaal bis zur Winterpause eine Schonfrist bekommen wird. Persönlich fände ich es schade aber es ist mir auch Klar, dass es so nicht weitergehen kann. Hoffen wir auf eine Wende sobald die Superstars Franck Ribery und Arjen Robben wieder voll im Saft stehen. Van Gaal kann es schaffen, er braucht nur Zeit, um die zu bekommen, muss es schnell eine Serie geben. Ein Teufelskreis der hoffentlich bald sein Ende erlebt.
Felix Röber arbeitet in einer Sport-Redaktion und bloggt für Betfair.
Category
Artikel
Posted on
Oktober 16, 2009 by
Wagner
In seiner ersten Saison in München gelangen ihm 39 Tore in 46 Spielen. Er war der gefeierte Held, auf seiner Position in der Spitze war er konkurrenzlos. Es folgte eine „schwächere“ Saison mit 14 Treffern in der Bundesliga, in der der Superstar aus der Vorsaison auf einmal nicht mehr so kaltschnäuzig vor der Kiste war. Viel zu oft ließ er hundertprozentige Chancen ungenützt. Nichtsdestoweniger wurde er erneut bester Torschütze der Bayern. Dazwischen lag die für ihn so unbefriedigende Europameisterschaft in der Schweiz und Österreich, bei der ihm kein einziger Treffer gelang. Bei seiner Klasse natürlich ein Unding. Für alle, die immer noch nicht wissen um wen es sich handelt, die Rede ist von Weltmeister Luca Toni.
Mittlerweile spielt der 32-Jährige unter seinem vierten Trainer bei den Bayern. Oder besser gesagt trainiert. Denn gespielt hat er für seine Mannschaft in der Bundesliga und Champions League noch nicht, nur im DFB-Pokal hat er knapp 20 Minuten auf dem Buckel. Der neue Mann an der Seitenlinie scheint nicht besonders auf die Spielweise des oft behäbig wirkenden Italieners zu stehen. In der Stürmerhierarchie rangiert er daher nur an fünfter Stelle, die Neuzugänge Ivica Olic und Mario Gomez und auch Jungspund Thomas Müller sind an ihm vorbeigezogen. Miroslav Klose gilt in München als unangefochten. Doch nach seinen beiden Intermezzos in der dritten Liga, steht der Weltmeister nun vor seiner großen Chance.
Denn die Bayern sind seit 277 Minuten ohne Tor, dazu fallen auch noch Franck Ribery und Olic verletzungsbedingt aus. Aufgrund der Personalsituation muss Louis van Gaal wohl von seinem favorisierten Drei- auf einen Zwei-Mann-Sturm umstellen. Und hier kommt der smarte Toni ins Spiel. Klose dürfte im Sturmzentrum gesetzt sein, daher streitet sich der Italiener mit Gomez um die freie Position. Für Toni würde sprechen, dass er in den letzten beiden Spielzeit mehr als ordentlich mit Klose harmoniert hat und sehnsüchtig auf einen Einsatz wartet. Gomez dagegen findet sich in einer ernsthaften Krise, die Bayern haben jedoch keine 30 Millionen für einen Bankspieler ausgegeben.
Jetzt oder nie heißt es also für den sympathischen Luca Toni. Für den Fall der Fälle, dass er in München nicht mehr gebraucht werden sollte, hat er sich schon einmal positiv über eine Rückkehr nach Italien – der AS Rom soll interessiert sein – geäußert. Denn beim knorrigen Van Gaal kann man sich nie sicher sein. Vielleicht überrascht er am Wochenende alle, indem Allrounder Müller seinen Platz im Mittelfeld gegen das Sturmzentrum eintauscht. Beim Holländer scheint eben nichts unmöglich!
Christoph Stadtler arbeitet in einer Sport-Redaktion und bloggt für Betfair.
Tags: Add new tag
Category
Artikel
Posted on
Oktober 02, 2009 by
Wagner
Beim letzten Champions-Leauge-Finale im Mai standen in der Mannschaft des FC Barcelona fünf waschechte Katalanen, dazu ein Spanier (Iniesta) und ein Argentinier (Messi), die schon seit frühester Kindheit im Verein sind und ebenso der Jugendabteilung des Vereins entspringen. Dazu gesellten sich mit Eto’o und Henry aus dem Ausland geholte Topstars, die das Gesamtkunstwerk dieser grandiosen Elf vervollständigten. Betrachtet man nun die Bayern-Aufstellung gegen Juventus Turin, die Louis Van Gaal am Mittwoch in der Arena aufs Feld schickte, wird deutlich, dass sie sich von diesem Konzept nicht wesentlich unterscheidet: Fünf ehemalige Schützlinge von Herrmann Gerland standen in der Startelf, allesamt in Bayern geboren. Van Gaals Handschrift war also in Tendenzen bereits zu erkennen: Wenige, aber dafür qualitativ hochwertige Topspieler von außen (Ribéry, Robben, Olic, Van Buyten) ergaben gegen Juve zusammen mit den hoch talentierten Eigengewächsen eine schlagkräftige Mischung, die die Identität des Klubs unterstrich, gleichzeitig aber internationale Klasse eindrucksvoll unter Beweis stellen konnte.
Natürlich hinkt der Vergleich mit Barça ein bisschen, da die dortige Situation –der Verein sieht sich immer ein wenig als inoffizielle Nationalmannschaft der Katalanen– eine andere ist, als in Bayern. Dennoch gibt es auch Parallelen zwischen den Klubs und so ist auch bei Bayern der Aspekt der Volksnähe nicht zu vernachlässigen, Louis Van Gaal weiß das genau. Von den Münchner Verantwortlichen als Gegenentwurf zum smarten, amerikanisierten Klinsmann eingesetzt, deutete der knorrige Niederländer mit der Ernennung des noch knorrigeren Herrmann Gerland zu seinem Co-Trainer und der zumindest in Betracht gezogenen Verpflichtung des Ur-Münchners Gerhard Tremmel als Ersatztorwart, sein Setzen auf die Heimatverbundenheit des Clubs früh an. Denn Louis Van Gaal selbst war es, der erst aus seinen eigenen Fehlern lernen musste: Es ist kein Zufall, dass der Trainer mit seiner Holländisierung gerade beim FC Barcelona scheiterte. Denn wenngleich beide Vereine stets ihren Weltruf herausstellen, ihre treuesten Anhänger akquirieren sie nach wie vor aus dem weiten Umland der jeweiligen Heimatstadt. Und was in Katalonien galt wird auch zwischen Donau und Alpen Anklang finden: Die „Re-Bavarisierung“ des Millionenensembles von der Basis mit Sicherheit goutiert.
Max Zierer arbeitet in einer Sport-Redaktion und bloggt für Betfair.
Category
Artikel
Posted on
September 14, 2009 by
Wagner
Jetzt also plötzlich die große Euphorie! Wurde ich vor zwei Wochen noch belächelt, den FC Bayern zu früh abzuschreiben, scheint der Rekordmeister nun unbesiegbar zu sein, ließt man sich durch die Medienlandschaft oder Internetforen. Die Wahrheit liegt mal wieder in der Mitte Read the rest of this entry →
Category
Artikel